Wie gehts nach Corona weiter?

Normalerweise beteiligen wir uns nicht an den ausufernden Diskussionen und Spekulationen über das Nach-Corona-Szenario. Die Münchner UB Bain hat jedoch einige Ideen und Perspektiven zusammengefasst, die branchenübergreifend gelten könnten. Der Studie zufolge fürchtet derzeit mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer in den weltweit größten Industriestaaten um ihre Jobs. In Deutschland haben Unternehmen laut Bundesagentur für Arbeit für mehr als zehn Millionen Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. In den USA haben bereits mehr als 33 Millionen Menschen ihren Job verloren. Und in Frankreich ist fast die Hälfte der Angestellten im Privatsektor arbeitslos. „Die Wirtschaft muss jetzt den schwierigen Spagat schaffen, Arbeitsplätze zu sichern und gleichzeitig Menschenleben zu schützen“, stellt Sinn fest. „Für diese Phase höchster Komplexität und Volatilität müssen sich Unternehmen in weiten Teilen völlig neu aufstellen.“

Auf die Unsicherheit, die momentan herrscht, muss das Topmanagement mit großer Agilität und der Berücksichtigung unterschiedlichster Szenarien reagieren. Statt auf kurzfristige Effizienz gilt es auf langfristige Stabilität zu setzen. Statt straffer Top-down-Führung ist dezentraleres Agieren angesagt. Und anstelle starrer Periodenplanung ist eine kontinuierliche Marktbeobachtung gefragt. „Unternehmen müssen Freiräume nutzen, aber im Notfall Maßnahmen auch schnell wieder zurücknehmen und sich an veränderte Gegebenheiten anpassen können“, so Sinn. Info: Bain- +49-89 5123-0, www.bain.com

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