Vorsatzschleusen fallen unter die BauPVO

STAPLERWORLD befasst sich in Ausgabe 04-2020 mit dem thema Rampen/Tore und Türen. Vorabinformiert der Anbiter Hörmann über ein wichtiges thema.

Vorsatzschleusen und die zugehörigen Podeste fallen unter die seit Juli 2013 geltende Bauproduktenverordnung (BauPVO) Nr. 3 05/2011. Bauherren und Planer von Logistikhallen sollten deshalb darauf achten, dass die Hersteller über entsprechende Zertifikate gemäß DIN EN 1090 für tragende Stahl- und Aluminiumkonstruktionen im bauaufsichtlichen Bereich verfügen.

Die Bauproduktenverordnung regelt die Bedingungen für das Inverkehrbringen und das Bereitstellen von harmonisierten Bauprodukten auf dem Markt. Zugleich legt sie die Anforderungen an die Leistungserklärung sowie die CE-Kennzeichnung für alle europäischen Länder fest.

Teil der tragenden Struktur

Podeste und Vorsatzschleusen fallen in den Anwendungsbereich der BauPVO. Während Vorsatzschleusen als Bauwerke einzustufen sind, gelten ihre Profilkonstruktion, Paneele und Podeste als Bauelemente. In beiden Fällen handelt es sich um tragende Bauteile aus Stahl und es bestehen Lastannahmen für Nutzlasten nach EN 1991-1-1. Für Podeste und Vorsatzschleusen sind bei der Bemessung Nutzlasten zu berücksichtigen. Sie sind Teil der tragenden Struktur und fallen daher in den Regelungsbereich der EN    1090-1. www.hoermann.de



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