Lorenz Snack World Sieger bei Firmen-Team-Meisterschaft – Italien gewinnt 11. International Championship

Auch bei der 10. Firmen-Team-Meisterschaft beim StaplerCup in Aschaffenburg galt wieder das Motto: „Einer für alle – alle für einen“. 15 Teams, bestehend aus einem Logistiker und drei Staplerfahrern, traten am Donnerstag und Freitag in ausgetüftelten Parcours gegeneinander an, um den Titel „Bestes Firmen-Team“ zu erobern.

Am Start waren neben Titelverteidiger SMP Deutschland aus Neustadt/Donau namhafte Unternehmensmannschaften von DB Schenker (Kassel), Continental (Gifhorn), Liebherr (Bad Schussenried) oder Mercedes Benz Supply Chain (Sindelfingen), mit RosLogistics (Moskau), BMW Brilliance (Peking) und Aceites Abril (Ourense) auch drei Firmen-Teams aus dem Ausland. „Die Stimmung ist großartig, trotz des teilweise schlechten Wetters lassen sich viel mehr Zuschauer als erwartet vor der tollen Kulisse des Aschaffenburger Schlosses von den spannenden Wettbewerben fesseln!“ freute sich Turnierdirektor Volker Seitz über den Auftakt zum 13. StaplerCup-Wochenende.

Welches Unternehmen hat die Nase vorn?
Bei der Firmen-Team-Meisterschaft bilden Logistiker und Staplerfahrer ein Team, bei dem die Rädchen möglichst eingespielt ineinandergreifen sollten. Nur durch fein abgestimmte Zusammenarbeit auf verschiedenen Staplermodellen kann hier eine Meisterleistung entstehen. Erstmalig in der Geschichte der Firmen-Team-Meisterschaft standen in der Mannschaft von Lorenz Snack World aus Hankensbüttel mit Natalie Gaus und Gabriele Schulz zwei Frauen am Start – die mit großer Ruhe und Umsicht einen Durchmarsch bis ins Finale hinlegten. Titelverteidiger SMP erwischte ebenfalls einen guten Start und ging aus drei Vorrunden mit der besten Zeit ins Halbfinale, um sich dort gegen Laufgegner Mercedes Benz durchzusetzen. Dritter Finalist war das Team von Liebherr, Halbfinalsieger gegen Team Continental. In der Runde der letzten drei lag SMP lange vorn, gefolgt von Liebherr – bis der Turm der Bad Schussenrieder plötzlich krachend in sich zusammen fiel. Erst auf den letzten Zentimetern schoben sich Natalie Gaus, Gabriele Schulz, Thomas Herrmann und Logistikleiter Brjörn Kreutzer von Lorenz Snack World still und konzentriert an die Spitze und konnten Turm und Gabel als erste in die geforderten Positionen platzieren. Jubelnd und unter Freudentränen fielen sich die beiden Frauen in die Arme, die die Motivation gleich mit in die Deutsche Meisterschaft der Staplerfahrerinnen nehmen, bei der beide am morgigen Samstag auflaufen.

19 Nationen kämpften um den Titel
Intralogistic at its best – so lautet auch die Devise bei der International Championship. Hier bestehen die Teams aus den jeweils drei besten Staplerfahrern des Landes, ermittelt in nationalen StaplerCups oder ähnliche Wettbewerbe. Diese 19 Nationen konkurrierten 2017 zum 11. Mal um den internationalen Titel: Belgien, Bulgarien, China, Deutschland, Estland, Italien, Lettland, Litauen, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Russland, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn und die USA. Titelverteidiger Deutschland, vertreten von Maximilian Üblacker jun. aus Flossenbürg, Alexander Weit aus Lennestadt und Jörg Klößinger aus Petersaurach, leistete sich einen veritablen Fehlstart – gleich in der ersten Vorrunde fiel der Kistenstapel dem erfahrensten Mann im Team der Kistenstapel von der Gabel: Klößinger, seit Jahren Erster der deutschen Bestenliste und immer wieder auf dem Siegertreppchen dabei, verschätze sich und musste per Hand nachhelfen. Dabei verlor er wertvolle Zeit, die im Anschluss nicht aufzuholen war, so dass zum ersten Mal in der Geschichte der International Championship Deutschland nicht ins Finale einziehen durfte. Hier standen sich stattdessen – jeweils zum ersten Mal – Ungarn, Bulgarien und Italien gegenüber. Die letzte Runde der International Championship 2017 entschieden Massimo Sinuello, Gabriele Battaglia und Renzo Coran erstmalig aber souverän und fehlerfrei für sich.

Weitere Informationen unter www.suffel-staplercup.com



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